Dorfgemeinschaftshaus 1974 - 2025
Dorfgemeinschaftshaus mit neuer Fluchttreppe
Im Jahre 2021 wurde der Sperrvermerk für das benötigte Geld durch den Verwaltungsausschuss aufgehoben und der zugehörige Bauantrag beim Landkreis eingereicht. Danach konnte die Ausschreibung gestartet werden. Die Fertigstellung erfolgte 2022.
Im Rahmen dieser Maßnahmen wurde auch der Versammlungsraum saniert und mit einer neuen Küchenzeile ausgestattet. Diese Maßnahme konnte nur durch Spenden und einem großen ehrenamtlichen Einsatz ermöglicht werden.
Die weiter unten beschriebenen Maßnahmen wurden erfolgreich durchgeführt.
Danach ergab sich ein folgendes Problem:
Bei der Durchsicht der alten Unterlagen wurde von der Gemeinde Gnarrenburg eine fehlende Genehmigung für die Nutzung des Versammlungsraums im Dachgeschoss festgestellt. Von 1974 bis 2019 wurden daher alle Versammlungen ohne Nutzungsgenehmigung durchgeführt.
Dieses galt auch für alle Bürgerversammlungen in der Ortschaft in diesem Zeitraum.
Eine weitere Nutzung wurde nun von der Gemeinde untersagt!
Die Ortschaft, vertreten durch den Ortsvorsteher Rainer Müller, wollte allerdings nicht auf die Nutzung verzichten. Es musste für die Nutzung eine erweiterte Baugenehmigung beantragt werden. Hierfür gab es Gespräche mit dem Brandschutzingenieur des Landkreises Rotenburg/Wümme und eine aktive Beratung durch einen Architekten.
Als Lösung wurde eine neue Außentreppe am rückwertigen Giebel als Fluchtweg gefunden. Haushaltsmittel wurden für diese recht kostspielige Maßnahme im Haushalt der Gemeinde Gnarrenburg eingestellt.
2019 wurde ein Defibrillator am Dorfgemeinschaftshaus installiert.
Beschaffung und auch die Schulung erfolgte durch den Kuhstedtermoorer Thomas Bloch. Die Anschaffungskosten wurden durch Spenden gesichert. Die Finanzierung der laufenden Kosten wurde aus Ortschaftsmitteln realisiert.
Neues Fahrzeug für die Feuerwehr
Dieses erforderte die nachfolgend genannten Baumaßnahmen:
Es sollte zunächst ein neuer Schiedsrichterraum im ehemaligen Raum für die Sportschützen erstellt werden. Hierzu sollte eine neue Wand in Leichtbauweise erstellt werden. Die Wände des Raumes mussten neu gestrichen werden.
Der Rest des ehemaligen Schiedsrichterraums sollte als Lagerraum genutzt werden. Hierzu musste ein Durchbruch zum Flur erstellt werden und eine neue Tür eingebaut werden.
Der Fußboden des neuen Schiedsrichterraums von etwa 10 m2 musste mit einem Bodenbelag versehen werden.
Im 2. Schritt musste der ehemalige Schiedsrichterraum für die Feuerwehr hergerichtet werden. Hierzu musste eine Verlegung des Wasseranschlusses Klempner erfolgen. Der Raum sollte u. A. für die Reinigung der Atemschutzausrüstung verwendet werden.
Zusätzlich waren Dämmaßnahmen auch wegen eindringender Feuchtigkeit im Kellerbereich notwendig.
Seitens der Ortschaft wurden Eigenleistungen in einem erheblichen Umfang angekündigt.
Am 22.6.2017 beantragte der Ortsvorsteher Rainer Müller dies Maßnahmen bei der Gemeinde Gnarrenburg.
Die Bürgerversammlung im Versammlungsraum wird 2016 vom Ortsvorsteher Rainer Müller geleitet.
Anbau 2013
Pflasterarbeiten vor dem Dorfgemeinschaftshaus im Jahre 2009
Ein Bild von der Straßenseite auf den Besprechungsraum
Das nachstehende Bild zeigt die Halle für das Feuerwehrfahrzeug
Dorfgemeinschaftshaus
1974 verlor die Ortschaft ihre Eigenständigkeit und wurde Teil der Einheitsgemeinde Gnarrenburg. Nach dem Verkauf des Schulgebäudes verfügte die Ortschaft über Mittel zum Bau eines Dorfgemeinschaftshauses.
Ohne erhebliche Eigenleistungen wäre der Bau des Dorfgemeinschaftshauses nicht möglich gewesen.
Das Haus sollte von der Ortschaft, der Feuerwehr, dem Sportverein und dem Schützenverein gemeinsam genutzt werden (siehe nachfolgenden Vertrag).
Wie Berichte zeigen wurde es ein mit großem Einsatz betriebenes Projekt. Die offizielle Einweihung erfolgte 1975.